Rote Bete

Anbau

Rote Bete hat eine lange Entwicklungszeit,deswegen empfiehlt sich keine Aussaat mehr ab Juli. Je enger die Pflanzen in der Reihe stehen, desto mehr Zeit benötigen sie um eine Knolle zu bilden. Ideal sind Pflanzenabstände von 3–6 cm, die 20140908_173557Aussaattiefe sollte 2cm betragen. Auf den Parzellen können ab Juli kleine Knollen geerntet werden, zur Einlagerung empfiehlt sich die Ernte vor den ersten Nachtfrösten im Oktober. Verarbeitet werden ausschließlich die Knollen.

Inhaltsstoffe

Rote Bete enthält viel Folsäure, Flavonoide, die zu den Polyphenolen zählen und ihr die rote Farbe verleihen, Saponine und Protease-Inhibitoren.

Verarbeitung

Nach der Ernte sollten die Blätter der Roten Bete vorsichtig abgedreht werden; niemals abschneiden. Wird die Knolle verletzt, läuft der kostbare rote Saft aus. Deshalb sollten sie nach Möglichkeit auch im Ganzen gekocht und erst nach dem Kochen geschält werden. Rote Bete kann auch entsaftet werden. Vorsicht: Die Rote Bete verändert ihren Geschmack, wenn sie Frost ausgesetzt wurde. Probieren Sie einmal Rote-Bete-Suppe mit kleingehackter Süßdolde!

Lagerung/Konservierung

Im Kühlschrank lässt sich Rote Bete einige Zeit lagern. Wie alle Wurzelgemüse wird sie am besten in einem feuchten Keller oder in einer Kiste mit feuchtem Sand gelagert. Dafür sollte sie vorsichtig ausgegraben und das Laub etwa 3 cm über dem Wurzelansatz entfernt werden. Auch für die Milchsäuregärung wird die Rote Bete gern verwendet.

Zum Einlegen in Essig wird dieser etwa zur Hälfte mit Wasser sowie mit Gewürzen (Kümmel, Lorbeer, Dill, Estragon) gemischt und aufgekocht und mit der etwa 10 Minuten gekochten Roten Bete in Gläser gefüllt. Diese werden abgedeckt. Am nächsten Tag sollten Sie die Flüssigkeit abgießen, erneut aufkochen und kochendheiß über die Rote Bete gießen. Die Gläser müssen dann sofort verschlossen werden.